Liebe

Blick ich hinauf zum schwarzen Himmel,
so seh ich Blinken in weiter Ferne.

Ich möcht mich aufschwingen,
dort oben packen und greifen,
was ich fühlend als Traum erspür,
hoffend im Schwarz an Licht erblick. [Mehr davon]

Endlich dürfen wir nach Hause. Es war schwer. Dreißig Stunden lag Sabine in den Wehen. Jetzt, zwei Tage später, wurde sie endlich entlassen Sie ist immer noch kreidebleich, hat tiefdunkle Augenränder, sieht fertig aus.

Sie hatte es aber auch besonders schwer. Die PDA hatte nicht gewirkt, wurde nicht nachgesetzt.

Wenn ich jetzt noch dran denke…schaudert es mich. [Mehr davon]

Sie teilt die Karten aus. Ich bekomme 13, sie zwölf. Wir spielen Rommè. Ich fange an, schlechte Karten, wir tauschen ein paar. Eine Regelung, die wir dazu erfunden haben. Ich werfe eine Karte ab, sie zieht. Ich betrachte sie.

Lange schwarze Haare, ein Engelsgesicht, das seinesgleichen sucht. Dann blickt sie mich an. [Mehr davon]

Er sagte, dass er mich liebte. Das war mir nichts Neues. Männer behaupten so etwas doch öfter. Sei es als Entschuldigung, als Mittel um unsereins ins Bett zu bekommen. Wir akzeptieren es, wenn wir auch die Antwort zu genau kennen. Was bei ihm anders war? Er sprach es nicht aus. [Mehr davon]

Diese roten Lippen. Sinnlich, zart, wie ein Versprechen, das unausgesprochen dennoch so verheißungsvoll  und bezaubernd ist. Ich kann meinen Blick nicht abwenden, wenn ich auch weiß, dass sie nur die Maske des Todes vollenden. Schöner war der Tod noch nie. Dabei ist es nicht der Tod an sich, der so zur Vollendung poliert mich gefangen hält. Es ist diese Schönheit, die wie ein Diamant ihn verziert. Er ist ihrer unwürdig und doch hält er sie gefangen. [Mehr davon]

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{ der wolf in mir gedicht (1) gepfählte menschen (1) }

Man kann sein Herz nun mal nicht zweimal verschenken,
man hat ganz simpel nur Eines.
Umso besser … kann es nur werden.
In Einzigartigkeit gepaart,
bleibt einem Paare aus Zweien,
nur das Eine. [Mehr davon]

Lieben um der Träume Willen

Lieben um der Träume Willen und träumen um der Liebe Willen. Denn nur des Geistes Freiheit, des Innerstens Flügel, vermögen es in unendliche Weiten zu heben.

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Überweisung – Geld in die Liebe

Ich öffnete die Tür. Ging nach links, zum ersten Terminal. Das einzige hier, so wie es aussieht. Ansonsten gab es hier nur noch zwei Automaten zum Geld abheben. Vor einem stand ein Mann. Er guckte gespannt auf den Monitor. Drückte eine Taste. Eine Schweissperle rann ihm die Stirn herunter. Er wischte sie weg. Es war [...]

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Nur ein Moment der Träne – Für Dich alleine

Draußen, da tobt es. Der Wind bläst ungestüm und wild durch die Gassen. Prasselnd schickt er die Tropfen gegen die Scheibe. Hämmernd, im Takte der uns an das eigene Hämmern des Innern erinnert, lauschen wir ihm. Wir sind still, fast ruhig. Vielleicht sind wir entspannt, doch ist es der reine Moment, der dies in uns [...]

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Sie geht vorbei

Ein einziges Mal. Eine Ewigkeit, zur Sekunde geformt, die nicht länger mehr dauern könnt. Aber nicht ihr Dauern verzehrt mich, frisst sich mit würgendem Griff in meine Eingeweiden. Nein, es ist das Wissen: „Es geht vorbei.“ Und während die Zeit sich des Vergehens schuldig macht, so nimmt es sie auch wieder mir. Ein Herr der [...]

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