Es sind die letzten Zeilen auf diesem Papier, bevor ich mich zur Ruhe lege. Für Dich, fängt es gerade erst an. Eine kurze Reise, ein Einblick in meine junge Vergangenheit in Deiner Welt.
Aber mich als jung zu bezeichnen, verbirgt eine gewisse Ironie.
Ich bin es, vom Aussehen, vom Auftreten und ich werde es immer sein. Aber gesehen und erlebt habe ich so viel, dass selbst der Begriff alt, eine Untertreibung wäre.
Ich würde es gerne tun. [Mehr davon]
VampirStorys
Er sagte, dass er mich liebte. Das war mir nichts Neues. Männer behaupten so etwas doch öfter. Sei es als Entschuldigung, als Mittel um unsereins ins Bett zu bekommen. Wir akzeptieren es, wenn wir auch die Antwort zu genau kennen. Was bei ihm anders war? Er sprach es nicht aus. [Mehr davon]
Diese roten Lippen. Sinnlich, zart, wie ein Versprechen, das unausgesprochen dennoch so verheißungsvoll und bezaubernd ist. Ich kann meinen Blick nicht abwenden, wenn ich auch weiß, dass sie nur die Maske des Todes vollenden. Schöner war der Tod noch nie. Dabei ist es nicht der Tod an sich, der so zur Vollendung poliert mich gefangen hält. Es ist diese Schönheit, die wie ein Diamant ihn verziert. Er ist ihrer unwürdig und doch hält er sie gefangen. [Mehr davon]
Meistgesucht
{ der wolf in mir gedicht (1) gepfählte menschen (1) }Es war ein stressiger Tag gewesen. 10 Stunden, von denen ich nur acht bezahlt
bekommen werde. Aber das bin ich gewohnt und im Grunde stört es mich auch nicht
mehr. Das einzige was zählt, ist, dass ich endlich Feierabend hatte und das
Wochenende anstand, wo ich so einiges geplant habe. Es würde schön werden und
auch mein wirklicher Lohn, der sich abseits des bloßen Geldes befindet.
Es war alles gleich verlaufen. Die Alarmanlage ließ sich wie immer scharf stellen.
Der Pförtner an der Einfahrt schlief mit gesenktem Kopf vor dem plärrenden
Fernseher, wie immer. [Mehr davon]
Er sprach von Verdammung, von der Dunkelheit und den Schatten, in denen wir uns
verstecken müssten. Er sprach von Leid, Trauer und Sehnsüchten, die dieser Fluch
mit sich brachte. Ich fragte ihn, wie lange er schon lebte. Über 200 Jahre, sagte er.
200 Jahre, in denen er die Menschen leben und sterben sah. Immer und immer
wieder.
Ich fragte ihn, was dazwischen gewesen sei.
„Das unbedeutende Aufbäumen vergänglicher Zeit,“ sagte er. [Mehr davon]
Der Wind fegte nur leicht über den ausgetrockneten Boden. Vereinzelt hoben sich
graue Blätter, die der Tod dieser Wüste bis an die Grenzen brachte, in die Höhe.
Tänzelnd und wirbelnd verschwanden sie in der weiten Wüstenlandschaft, bevor sie
sich mit dem scharfen Sand vermischten. Schüsse peitschten durch die Nacht,
begleitet vom Hellen Aufflackern des Mündungsfeuers und nur für einen Moment
erhellte Mienen. Die letzte Gegenwehr einer Stadt, die gegen das Übel kämpfte. Er
sah sie fallen, erstickte Schreie, die das endende Leben abzeichneten. Wild
fuchtelten die Überlebenden mit ihren Revolvern herum. Suchten die Umgebung ab,
bevor sie sie in die Halfter zurückgleiten ließen. Sie waren nervös. Sie hatten die
Geschichten gehört. Vom schnellen Tod, der die Zeiten überdauerte. Das machte
ihnen Angst, wie auch jedem Anderen. [Mehr davon]





















































